Mardi Gras in der Schule
Auch die Schule veranstaltet ihre eigene Mardi-Gras-Parade und ähnlich wie beim Vogelschießen an den Grundschulen in Brunsbüttel und Umgebung gibt es eine Königin und einen König. In Neles Klasse mussten sich sowohl die Kinder als auch die Eltern damit einverstanden erklären, dass sich das Kind zur Wahl aufstellen lässt. Wie erwartet, wollte Nele das natürlich nicht, was ich erleichtert aufatmen ließ. Denn das Königpaar muss einen dekorierten und geschmückten Bollerwagen bereitstellen und das Kind mit dem Anlass entsprechend gekleidet sein. Das Königspaar wird dann von den Eltern durch die Parade gezogen, dabei wirft es Süßigkeiten, Perlenketten und ähnliches (natürlich ebenfalls von einigen Eltern der Klasse zur Verfügung gestellt). Umso überraschter waren wir dann über den Brief, den Matti nach Hause brachte: „Matti wurde als König der Klasse bestimmt! Glückwunsch!“. Ja, danke dafür… Auch Matti fand das alles ziemlich blöd, da er weder Lust hatte, König zu sein und besondere Klamotten für diesen Tag tragen zu müssen. Die Lehrerin meinte es natürlich gut und sah es als eine Art Belohnung für ihn und seine schulischen Leistungen. Sie hätte ihn zumindest fragen können, ob er das überhaupt möchte.
Zum Glück hat die Familie der Königin den Wagen besorgt und ein Großteil der Dekoration gestemmt. An dem Tag der Parade mussten wir also nur noch Matti überzeugen, auch mal zu lächeln. Das war anfangs schwierig, aber sobald er in seinem Wagen saß, ging es und er hatte Freude daran, andere mit Ketten und Co zu bewerfen. Das Beste an dem Tag war aber, dass die Kinder direkt nach der Parade nach Hause durften. :D
King Matti :D
Die Königskutsche.