Schneesturm im Anmarsch
Die Vorhersagen für einen schweren Schneesturm in vielen Gebieten der USA waren ernst. Damit einhergehend kamen auch zahlreiche Tipps der Behörden und der Nachrichten, wie man sich am besten vorbereitet. Unter anderem sollte man seine Vorräte aufstocken. Das nahmen viele Bürger hier sehr ernst. Als ich vor dem Wochenende noch einmal einkaufen war, waren viele Regale schon ordentlich geplündert. Vor allem Brot, Milch und Milchprodukte, Fleisch und Wasser waren gut ausverkauft. Der Anblick erinnerte mich sehr an die gute alte Corona-Zeit… Leider habe ich vergessen, nachzuschauen, wie die Lage beim Klopapier aussah. Aber ich habe gehört, dass auch da ordentlich zugegriffen wurde… :D
Außerdem gab es am Freitag Vormittag bereits den Anruf, dass alle Schulen am Montag geschlossen bleiben. Das fand ich sehr verwunderlich, da man zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht wusste, ob es wirklich so schlimm wird wie befürchtet. Durch unsere südliche Lage hier haben wir tatsächlich außer ein paar Minusgraden nichts abgekommen. Gerade am Montag war es zwar kalt, aber sonnig und trocken, sodass eine Schulschließung meiner Meinung nach etwas übertrieben war. Am Montag kam dann auch die Nachricht, dass am Dienstag wieder normal Schule sei, abgesehen von zwei Schulen mit defekter Heizung. Zum Bedauern unserer Kinder war ihre Schule nicht dabei. :D Bei Facebook habe ich die Reaktionen einiger Eltern darauf gelesen. Oh man, einige haben wirklich gesagt, dass sie ihre Kinder bei solchem Wetter trotzdem nicht in die Schule schicken. “Die armen Babies werden erfrieren.”, so der O-Ton. Das kann man sich echt nicht vorstellen, wenn man aus Deutschland bzw. etwas nördlicheren Gefilden kommt.
Auch wenn wir sonst keinerlei Einschränkungen durch das Wetter hatten, muss ich schon sagen, dass man die Kälte hier in den Papphäusern deutlich spürt. Kein Vergleich zu unserem Haus in Deutschland…
Corona-Flashback im Supermarkt