Coming home for Christmas
Endlich ist es soweit: Wir fliegen wieder nach Deutschland. Die Kinder freuen sich seit Wochen auf die Reise und das Wiedersehen mit den Großeltern, der Familie und Freunden. Und natürlich dürfen einige kulinarischen Köstlichkeiten nicht fehlen. Die Reise nach Deutschland verlief reibungslos, außer dass Nele bereits auf dem Weg zum Flughafen über Halsschmerzen klagte. Im Flieger lief dann auch ordentlich die Nase. In Frankfurt angekommen ging es ihr richtig schlecht, in Hamburg ging es aber wieder.
Die Tage vor Weihnachten waren vollgepackt mit Terminen und Wiedersehen, was natürlich schön, aber auch etwas hektisch war. Leider besserte sich Neles Gesundheitzustand nicht, sodass wir einige ihrer Treffen spontan absagen musste. Sie war sehr traurig darüber, was es ließ sich halt nicht ändern. Auch an Weihnachten war viel los, aber es war wirklich schön, alle mal wieder sehen zu können. Am 27. sind wir dann nach Waren gefahren und haben dort ein paar schöne Tage verbracht. Am 1.1. ging es dann wieder zurück, da am 2.1. der Flug in die USA gehen SOLLTE. Und damit ging dann das eigentliche Abenteuer los…
Das Boarding für den Flug von Hamburg nach Frankfurt verlief problemlos. Was eigentlich verwunderlich war, da zu der Zeit der Flughafen bereits wegen Schneefall gesperrt war. Wir warteten dann im Flieger auf dem Start und warteten und warteten… Insgesamt saßen wir 4 Stunden im Flieger und warteten auf das Enteisen und einen Spot zum Starten. Was natürlich bedeutete, dass wir den Anschluss nach Houston nicht erreichen konnten. Der nächste Flug ging erst am nächsten Tag, mit Zwischenstopp in London, daher mussten wir Frankfurt übernachten. Am nächsten Tag ging es dann nach London, aber auch der Flieger hatte Verspätung. Da der Flieger nach Houston ebenfalls Verspätung hatte, hofften wir auf etwas Glück und rannten zum Gate (mit erneuter Sicherheitskontrolle und Passkontrolle). Das Flugzeug stand noch da, aber das Boarding war abgeschlossen und wir durften nicht mehr an Board. Die Kinder waren am Boden zerstört und langsam merkte man ihnen die Stress der letzten Tage an. Kai stand ewig am Lufthansa-Schalter, um Alternativen zu erhalten, was sich aber als sehr schwierig gestaltete. Irgendwann hieß es dann, dass wir abends nach New York fliegen konnten und am nächsten Tag dann weiter nach Houston. Wir kamen um Mitternacht nach Immigration und Gepäck-Holen im Hotel an und mussten um 3:30 Uhr schon wieder aufstehen. Am Flughafen mussten wir unser verbliebenes Gepäck, denn nur 3 von 5 Koffern haben den Weg in die USA geschafft, erneut aufgeben. Ich habe noch nie eine so chaotische Gepäckaufgabe gesehen. Es war 4 Uhr morgens und es waren Massen von Menschen da, die ihre Koffer aufgeben wollten. Wir brauchten auch neue Gepäckanhänger, was ewig gedauert hat. Gut 1,5 Stunden später hatten wir es dann geschafft, dass wir um 6 Uhr noch fix frühstücken gehen konnten, bevor der Flieger nach Houston geboarded wurde. Und dieses Mal war es endlich soweit und wir kamen wie geplant in Houston an. Die beiden Koffer, die noch in London geblieben sind, kamen 2 bzw. 3 Tage später glücklicherweise bei uns zu Hause an.
Das Ganze ist ja schon für Erwachsene anstrengend, aber für Kinder ja noch mehr. Aber die beiden haben das gut gemeistert. Aber so schnell wollen sie erstmal nicht mehr fliegen… :)
Bisschen Schneefall in Hamburg, den wir aus dem Flieger bestaunen konnten.
Frankfurt Flughafen, Schlange beim Service-Schalter von Lufthansa
Im Landeanflug in London
Wartezeit in London
Mattis Pullover passt zum Weihnachtsbaum :)
Vollmond über London
Landeanflug in New York
Vergebliches Warten auf die letzten beiden Koffer