Amerikanische Camp-Kultur

Nach dem Urlaub waren es irgendwie immer noch 5 Wochen Ferien… Das konnte ja nur langweilig werden. Daher hatten wir die Kinder bei jeweils zwei Camps angemeldet. Für Matti ging es zum Basketball- und Musik-Camp, für Nele zum Kunst- und Musik-Camp. Ja, man muss auf jeden Fall etwas Geld dafür investieren, denn die Camp-Veranstalter lassen sich gut für die Betreuung der Kinder entlohnen. Aber die Auswahl an Camps ist enorm und die Kinder erhalten so die Möglichkeit, verschiedene Dinge einfach mal ausprobieren zu können. Für uns hat sich das sehr gelohnt. Matti möchte nach dem professionellen Basketball-Camp an der Universität hier gerne weiterhin regelmäßig zum Basketball gehen. Nele möchte gern an einem Töpferkurs teilnehmen und Guitarre spielen lernen. Hoffentlich ist das auch nachhaltig.

Es war schon Wahnsinn zu sehen, was Nele im Kunst-Camp innerhalb einer Woche alles hergestellt hat. Von Töpfern, über Keramik bemalen, Batik, Malen und Zeichnen bis Basteln war alles zum Thema Zoo dabei. Fast alle Bilder und geschaffenen Kunstwerke verschönen nun einige Wände und Regale im Haus. Ihr hat es so gut gefallen, dass sie im nächsten Jahr unbedingt wieder hingehen möchte.

Mattis Basketball-Camp war auch ein voller Erfolg. Am Ende wurde er sogar mit einem Preis für den Freiwurf-Champion in der Alterklasse von 5-9 ausgezeichnet. Aber das schönste für mich als Mama war das Gespräch mit seinem Trainer im Anschluss. Er wäre im Camp so ein toller Junge gewesen, der immer gut zugehört, keinen Quatsch gemacht und die Anweisungen immer umgesetzt hat. Na das hört man doch gerne.

Das Musik-Camp war für beide in Ordnung. Sie sagen aber beide, dass sie das im nächsten Jahr nicht unbedingt noch einmal machen müssen. Allerdings durften sie dort viele Instrumente ausprobieren, sodass Nele nun Guitarre spielen möchte.

Getöpferte Schildkröten von Nele

Der Chef-Trainer gratuliert dem Freiwurf-Champion

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